Hausstauballergie – Diagnose


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Wenn Sie den Verdacht haben an einer Hausstauballergie zu leiden, sollten Sie einen Allergologen aufsuchen. Dem Allergologen stehen verschiedene Testverfahren und Methoden zur Verfügung, um eine Hausstauballergie festzustellen. So verläuft die Diagnose:

Hausstauballergie: Anamnese

Der Arzt wird Sie zunächst danach fragen, ob Schwankungen der Symptomatik im Tages- und Jahresverlauf auftreten. Treten die Symptome auch im Herbst auf, wenn keine Pollen fliegen? Oder leiden Sie besonders in der Nacht oder am Morgen und nehmen die Symptome im Tagesverlauf wieder ab? Hieraus leiten sich schon erste Hinweise ab, ob Hausstaubmilben die Ursache Ihrer Allergie sind. Manchmal kann es hilfreich sein, ein Tagebuch über die Symptome zu führen. Wer lieber digitale Notizen machen möchte, für den gibt es eine Milbencheck-App für die Betriebssysteme Android und iOS, die von der Stiftung Deutscher Polleninformationsdienst (PID) und der Forschungsgruppe Aerobiologie und Polleninformation an der Medizinischen Universität Wien entwickelt wurde.

Hausstauballergie: Der Prick-Test

Der Prick-Test findet am häufigsten Anwendung. Beim Prick-Test werden verschiedene Lösungen auf die Innenseite des Unterarms getropft. Jede Lösung enthält ein anderes bekanntes Allergen. Danach piekt der Arzt Ihre Haut mit einer feinen Nadel leicht an, damit die Lösung besser in die Haut eindringt. Nach 15-30 Minuten wertet der Arzt den Test aus. Reagiert Ihre Haut an bestimmten Stellen mit Rötung, Juckreiz oder Quaddeln, erkennt er, auf welche Allergene Sie empfindlich sind.

Hausstauballergie: Blut-Untersuchung

Bei einer Hausstauballergie bildet das Immunsystem Antikörper. Diese Antikörper werden Immunglobuline (Abgekürzt Ig) der Klasse E (kurz: lgE) genannt. Bei der Untersuchung des Blutes bestimmt der Arzt die Konzentrationen dieser speziellen Antikörper. Ist die IgE-Konzentration erhöht, kann von einer Sensibilisierung, also einer Allergiebereitschaft, ausgegangen werden.

Hausstauballergie: Nasaler Provokationstest

Mit dieser Methode kann Ihr Arzt ebenfalls feststellen, ob Sie unter einer Hausstauballergie leiden. Hierzu sprüht er zuerst eine Kochsalzlösung in Ihre Nase. Dies dient der Kontrolle. Bleibt eine Reaktion auf die harmlose Kochsalzlösung aus, sprüht der Arzt einen Allergenextrakt mit dem Kot der Hausstaubmilbe in Ihre Nase. Reagieren Sie darauf mit den typischen Symptomen wie Niesen oder tränenden Augen, weist dies auf eine Hausstauballergie hin.

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Video-Interview mit Allergikern:

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