Diagnose Asthma: Unerkannte Hausstauballergie kann die Ursache sein


Rund 300 Millionen Menschen leiden weltweit an Asthma. Doch was viele nicht wissen: In den meisten Fällen ist eine Allergie für die Erkrankung ursächlich. Allergisches Asthma kann unbehandelt den Alltag der Betroffenen stark einschränken – so erging es auch Martin.

Diagnose AsthmaMit nächtlichen Hustenattacken und Atembeschwerden beim Joggen begann die Leidensgeschichte von Martin. Für seine Ärzte war die Diagnose schnell klar: klassisches Belastungs-Asthma. Dass sich hinter den Beschwerden eine Hausstaubmilbenallergie verbirgt, fand der Manager erst einige Jahre später durch Zufall heraus.

Auf seine Medikamente kann er mittlerweile verzichten – und auch seiner großen Leidenschaft kann er wieder nachgehen, dem Laufen.

 

Unbekannte Allergie kann Auslöser sein

Ungefähr 5 % der Erwachsenen und 10 % der Kinder unter 15 Jahren in Deutschland haben die Diagnose Asthma. Bei rund 80 % ist eine Allergie die Ursache der Beschwerden: Der Körper reagiert bei Kontakt mit Allergenen mit asthmatischen Symptomen. Durch den ständigen Kontakt mit Allergenen, kann sich das Asthma im Laufe der Zeit verschlimmern und sogar chronisch werden. Oft wissen die Betroffenen jedoch nicht, dass sie an einer Allergie leiden – so auch Martin.

Interview Martin

Wann haben Sie die ersten Symptome bemerkt?

Martin: „Meine Leidensgeschichte begann vor ungefähr fünf bis sechs Jahren. Ich bin in der Nacht mit einem sehr starken Husten aufgewacht. Später hatte ich auch unter Belastung intensive Hustenanfälle und dadurch zunehmend Probleme beim Joggen. Deshalb bin ich zum Arzt gegangen und bekam die Diagnose: klassisches Belastungs-Asthma.“

Wurden Ihre Beschwerden durch die Diagnose und Einnahme von Medikamenten besser?

Martin: „Ich habe verschiedene Medikamente genommen: Morgens und abends nahm ich Tabletten, zusätzlich hatte ich ein Asthma-Spray. Eine meiner Hauptleidenschaften war das Laufen. Ich ging vier bis fünf Mal pro Woche joggen und habe an Marathonläufen teilgenommen. Die zunehmenden Beschwerden führten allerdings dazu, dass ich eine panische Angst vor körperlicher Betätigung entwickelte. Die Hustenanfälle wurden von Mal zu Mal intensiver – Joggen war nicht mehr möglich. Mit dieser Einschränkung habe ich fast vier Jahre lang gelebt.“

Wie haben Sie Ihre Symptome in den Griff bekommen?

Martin: „Vor zwei Jahren unterhielt ich mich mit einem Freund und erzählte ihm, dass ich an der Diagnose Belastungs-Asthma zweifle, denn ich hatte weiterhin starke Hustenanfälle im Morgengrauen, ohne dass mein Körper einer Belastung ausgesetzt wurde. Mein Bekannter erzählte mir dann, dass er an den gleichen Symptomen leidet. Bei ihm wurde allerdings eine Hausstaubmilbenallergie diagnostiziert, die er mit einem speziellen Spray gegen Hausstaubmilben bekämpft, mit dem er sein Bett damit einsprüht. In meiner Verzweiflung klammerte ich mich an jeden Strohhalm, kaufte das Spray und sprühte das Bett ein. Nach zwei bis drei Wochen spürte ich bereits die erste Erleichterung, bald darauf waren die Symptome und Asthma-Anfälle völlig verschwunden. Der Arzt bestätigte mir, dass meine Beschwerden auf eine Hausstauballergie zurückzuführen sind. Ich habe alle Medikamente in die Tonne getreten und mir gesagt: Martin, du beginnst ein neues Leben.“

Allergisches Asthma

Asthma bronchiale ist eine Atemwegserkrankung bei der das Gewebe sich schnell entzündet oder chronisch entzündet ist. Bei einem Asthma-Anfall verengen sich die Bronchien und es kommt zu den typischen asthmatischen Symptomen, wie Husten, Kurzatmigkeit, pfeifendes Atmen und Luftnot. Nach Schätzungen sind rund 300 Millionen Menschen weltweit von Asthma betroffen.

Allergisches AsthmaEs wird zwischen zwei Formen von Asthma unterschieden: Allergisches Asthma, das beispielsweise durch eine Hausstauballergie verursacht werden kann und nicht-allergisches oder auch intrinsisches Asthma. Bei dieser Form sind die die Atemwege chronisch entzündet. Diese Entzündung wird nicht durch Allergene ausgelöst.

Beim allergischen Asthma löst der Kontakt mit Allergenen, wie dem Kot der Hausstaubmilbe, eine überschießende Abwehrreaktion des Immunsystems und asthmatische Symptome aus. 80 % der Asthma-Erkrankungen bei Erwachsenen sind auf Allergien zurück zu führen.

Im Laufe der Zeit können die Atemwege durch das allergische Asthma empfindlicher werden. Sie reagieren nun auch auf nicht-allergische Reize wie körperliche Anstrengung, kalte Luft, Zigarettenrauch oder Infekte mit asthmatischen Symptomen – es entsteht eine Mischform aus allergischem und intrinsischem Asthma.

Wie kommt es zu einem Asthma-Anfall?

Der Körper reagiert auf den Kontakt mit dem Allergen mit einer Immunreaktion, die eine Entzündung der Atemwege hervorruft. In der Folge erhöht sich der Blutfluss im Gewebe und die Schleimhäute der Bronchien schwellen an. Zudem beginnen sie zähen Schleim zu produzieren und die Muskulatur verkrampft. Dies führt dazu, dass der Durchmesser der Atemwege kleiner wird und weniger Luft ein- und ausgeatmet werden kann. Durch diese Verengung der Atemwege entstehen die typischen pfeifenden Atemgeräusche und Atembeschwerden während eines Asthma-Anfalls, die von Kurzatmigkeit bis zu akuter Atemnot reichen können.

Allergisches Asthma behandeln

Asthma lässt sich dank moderner Medikamente gut behandeln. Eine vollständige Heilung von Asthma ist bislang noch nicht möglich – nur die Symptome können behandelt werden. Um die fortschreitende Entwicklung des allergischen Asthmas hin zu einer Mischform zu verhindern, ist es für die Betroffenen besonders wichtig, früh zu handeln. Im Idealfall sollte der Allergiker den Kontakt mit Allergenen vermeiden. Besonders Hausstauballergikern, die gegen Eiweißbestandteile im Kot der Hausstaubmilbe allergisch sind, fällt dies schwer. Die winzigen Spinnentierchen leben in der direkten Umgebung von Menschen. Besonders in den Betten machen sie es sich bequem, denn sie ernähren sich ausschließlich von menschlichen Hautschuppen.

Der Hausstaubmilbe den Kampf ansagen

Um effektiv gegen die Hausstauballergie und dadurch verursachtes allergisches Asthma vorzugehen, hilft es nicht nur die Symptome zu behandeln: Der Kontakt mit Milbenkot sollte so gut es geht vermieden werden. Mit dem pflanzlichen Mahalin-Extrakt kann die Hausstaubmilbe effektiv bekämpft werden. Der Extrakt sorgt dafür, dass die Hautschuppen für die Milben ungenießbar werden – in der Folge verhungern die Milben und die Population bricht zusammen. Innerhalb weniger Wochen kann so die Allergenbelastung deutlich reduziert werden. Die allergischen und asthmatischen Symptome können sogar vollständig verschwinden.

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